Wie ein Blog Ihr Ranking bei Google & Co. verbessert

Wie ein Blog Ihr Ranking bei Google & Co. verbessert
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BLOG In meinem Artikel „Ein Blog – Braucht man den wirklich?“ habe ich beschrieben, warum es ganz grundsätzlich eine gute Idee ist, ein Blog zu führen.

Heute gehe ich etwas näher darauf ein, warum ein Blog Ihnen nicht nur dabei hilft, sich selbst als Experte zu positionieren, sondern auch dazu beitragen kann, dass Sie bei Google & Co. besser gefunden werden. (Anmerkung: Da Google mit einem Marktanteil von über 90% der Suchergebnisse ungeschlagener Marktführer bei den Suchmaschinen ist beziehe ich mich im folgenden Artikel immer auf Google)

1. Ein Blog sorgt für regelmäßigen frischen Inhalt auf Ihrer Website

Google mag Websites, die regelmäßig aktualisiert werden. Das liegt daran, dass Google natürlich weiterhin Marktführer bei den Suchmaschinen bleiben möchte. Und das gelingt nur, wenn die Suchmaschine den suchenden Internet-Nutzern immer die bestmöglichen Ergebnisse für Ihre Suche zeigen kann. Und veraltete Informationen sind selten die interessantesten 🙂 .

Wenn eine Seite lange nicht aktualisiert wurde, verlieren die Google-Bots (das sind – vereinfacht gesagt – kleine Programme, die das Netz ständig nach neuen Inhalten durchforsten) das Interesse daran, diese auf der Suche nach neuem Content zu besuchen. Die Seite wird immer seltener von Google besucht und rutscht in den Suchergebnissen immer weiter nach hinten.

Wenn eine Website aber regelmäßig neue Inhalte produziert, wird Sie auch häufiger von den Google-Bots angesteuert. Das führt dazu, dass neue Inhalte sehr viel schneller erfasst werden und dann auch in den Suchergebnissen besser platziert werden.

Und um eine Website regelmäßig zu aktualisieren ist ein integrierter Blog einfach unschlagbar: Selbst wenn Sie nur einmal im Monat einen interessanten Artikel schreiben – Das sind zwölf Frischzellenkuren für die Seite im Jahr. Zwölf Anpassungen, die Sie an einer rein statischen Website (klassische Struktur: „Home“, „Über Uns“, „Unsere Produkte“, „Kontakt“) vermutlich nicht vorgenommen hätten. Und zwölf Gründe für Google, doch mal wieder öfter auf Ihrer Internetpräsenz vorbei zu schauen.

Und wenn Sie es schaffen, öfter als einmal im Monat zu bloggen: Um so besser. Dazu schreibe ich in einem der nächsten Artikel noch etwas ausführlicher.

2. Sie generieren Suchbegriffe, an die Sie nie gedacht hätten

In vielen Tipps Java Printingund Ratgebern zur Suchmaschinenoptimierung lese ich immer wieder den Hinweis, dass man auch beim bloggen die Optimierung der Keywords (also der Suchbegriffe, unter denen Sie gefunden werden möchten) nicht aus den Augen verlieren sollte.

Ich finde, wenn man die Absicht hat, mit seinen Artikeln seine Leser gut und umfassend zu informieren, dann finden sich die „Keywords“ auch von selbst im Artikel wieder. Während ich auf den statischen Seiten von buerosmart.de bewusst darauf geachtet habe, welche Begriffe ich wo und wie oft verwende, tue ich dies beim Schreiben meiner Artikel für den Blog nie.

Der Auffindbarkeit meiner Website oder der Blogartikel hat das bisher – zumindest aus meiner Erfahrung – nicht geschadet. Ganz im Gegenteil. Ich bin oft überrascht, wie viele Besucher durch meinen Blog den Weg auf meine Website finden – und insbesondere, mit welchen Suchbegriffen.

Dadurch, dass man im Blog oft „frei von der Leber weg“ schreibt, verwendet man eine Vielzahl von Formulierungen und Begriffen, die alle mögliche Aufhänger für die Suchmaschine sein können.

So ist zum Beispiel mein Artikel, in dem ich erkläre, wie man in Word für Mac ein Inhaltsverzeichnis anlegt, ein echter Renner und bringt durch eine gute Positionierung bei den Google Suchergebnissen sehr viele Besucher auf meine Seite, obwohl er gar nicht zu meinen Kernthemen gehört.

Oder der Artikel zur Portoerhöhung – Zwischen dem ersten Kaffee und Arbeitsbeginn ganz spontan geschrieben nachdem ich bemerkt hatte, dass offenbar nicht nur ich diese Portoerhöhung „verschlafen“ hatte. Und dann taucht dieser Artikel plötzlich bei der Suche nach „Porto 2013“ ganz oben in den Suchergebnissen bei Google auf und brachte mir allein in den letzten 8 Tagen weit über 200 Besucher. Damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet 😉

3. Ein guter Blog zieht Besucher an

Wenn Ihr Blog gute, spannende Inhalte für Ihre Leser bietet, wird er mit der Zeit immer mehr Besucher anziehen – und dadurch auch immer interessanter für Google.

Informative Artikel laden dazu ein, auf der Seite zu bleiben und weiter zu „stöbern“. Und je länger ein Besucher auf Ihrer Website bleibt, desto besser. Denn die Besuchsdauer ist ein wichtiges Kriterium für Google bei der Einschätzung, wie relevant eine Website für ein bestimmtes Suchergebnis ist: Kehren die Nutzer nach dem Klick auf den Link zu Ihrer Seite schnell wieder zurück zur Google-Suche wertet die Suchmaschine das so, dass diese Seite für den entsprechenden Suchbegriff nicht besonders wichtig ist. Bleiben die Besucher dagegen lange auf Ihrer Website, erhöht das den Stellenwert und die Seite wird künftig weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt.

Wenn ein Leser Ihre Beiträge interessant findet, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er diese auch mit seinem Netzwerk teilt, z.B. über Facebook, Twitter oder XING. Dadurch erhöht sich der Bekanntheitsgrad Ihres Blogs und immer mehr Menschen erfahren, dass es diesen Blog überhaupt gibt 🙂 Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass Links aus den sozialen Netzwerken das Ranking bei Google positiv beeinflussen.

4. Fazit

Sie sehen, ein Blog kann sich vielfältig auf die Sichtbarkeit Ihrer Internetpräsenz in den Suchergebnissen auswirken. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen – Aber es lohnt sich, dran zu bleiben, auch wenn gerade in der Anfangszeit nicht viel zu passieren scheint.

Wie häufig Sie schreiben sollten und wie Sie es schaffen, immer wieder interessante Themen zu finden, darauf schreibe ich hier demnächst noch etwas ausführlicher.

Wie halten Sie es mit den Suchbegriffen in Ihrem Blog? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Sichtbarkeit Ihres Blogs gemacht?

Bildquelle:

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5 Responses to Wie ein Blog Ihr Ranking bei Google & Co. verbessert

  1. Marit Alke says:

    Hallo liebe Frau Steidl,

    wie die meisten Ihrer Blogartikel finde ich auch diesen hier wieder sehr gelungen :o) Diesmal ist er nicht nur praktisch hilfreich, sondern schlichtweg motivierend. Meinen Blog habe ich gerade frisch gestartet und Ihr Artikel gibt mir jetzt den richtigen Schwung gleich mit dem nächsten Artikel weitermachen (gleich morgen früh!). Beim ersten Artikel habe ich noch sooo viel gefeilt und verbessert – beim nächsten werde ich mir Ihren Rat zu Herzen nehmen und etwas mehr „von der Leber weg“ schreiben :o)

    Herzliche Grüße
    Marit Alke

    • BüroSmart says:

      Hallo Frau Alke,

      vielen Dank für das tolle Feedback. Ich freue mich immer, wenn meine Beiträge hilfreich sind und natürlich um so mehr, wenn Sie dazu motivieren, etwas anzupacken.

      Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg, aber auch Spaß mit Ihrem eigenen Blog.

      Viele Grüße
      Michaela Steidl

  2. Lisa says:

    Sehr geehrte Frau Steidl,

    vielen Dank für Ihre nachvollziehbaren Ausführungen. Regelmäßige Aktualisierungen führen auch zu mehr Besuchern durch die Suchmaschinen und durch neue Inhalte auch zu neuen Besuchern. Was aber viel wichtiger ist, dass man nur durch regelmäßige Aktualisierungen aus Lesern Stammleser machen kann.

    Viele Grüsse

  3. Pingback: Keine Angst vorm Blog › Annja Weinberger Communications

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