So wird Ihr Newsletter garantiert erfolgreich

So wird Ihr Newsletter garantiert erfolgreich
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Ein Newsletter ist ein wunderbares Instrument, um mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu bleiben. Sie können sich mit wertvollen Informationen immer wieder unaufdringlich in Erinnerung bringen.

Damit Ihr Newsletter auch wirklich gern gelesen wird, gibt es einige wichtige Punkte die Sie berücksichtigen sollten.

Versenden Sie den Newsletter nur mit Einwilligung

Das allerwichtigste zuerst: Ein Newsletter wird nur dann gern gelesen, wenn er ausdrücklich erwünscht ist. Nehmen Sie daher niemals jemanden in Ihren E-Mail-Verteiler mit auf, wenn Sie nicht 100%ig davon überzeugt sind, dass der Empfänger Ihre Nachrichten auch wirklich erhalten möchte.

Aus diesem Grund verbietet es sich eigentlich von selbst, Mailings an gekaufte E-Mail-Adressen oder Adressen aus einer öffentlich zugänglichen Datenbank zu versenden, und wenn die Zielgruppe noch so gut zu Ihrem Angebot passt.

Es geht bei einem gut gemachten Newsletter nicht darum, dass Sie glauben, die Empfänger könnten für Sie interessant sein. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Der Newsletter muss Ihre Empfänger interessieren :-).

Aber nicht nur der gesunde Menschenverstand, auch der Gesetzgeber hat etwas dagegen, dass Mailings ohne ausdrückliche Einwilligung versendet werden.

Nach geltendem Recht dürfen Sie einen Newsletter nur versenden wenn

  • Der Empfänger sich per Double Opt-In in Ihren Verteiler eingetragen hat oder
  • mit Ihnen bereits in einer Geschäftsbeziehung steht.

Bei bestehenden Geschäftsbeziehungen ist es wichtig zu wissen, dass Sie nur Informationen per Newsletter versenden, die in einem engen Zusammenhang mit dem Produkt oder der Dienstleistung stehen, die der Kunde bei Ihnen gekauft hat.

Auch Kontakte aus Ihren sozialen Netzwerken (XING, LinkedIn, …) dürfen Sie nicht ungefragt in Ihren Newsletter-Verteiler aufnehmen. Der bessere Weg: Informieren Sie Ihr Netzwerk über Ihren Newsletter (z.B. über die Statusmeldungen oder – mit Fingerspitzengefühl – über eine persönliche Nachricht). Dann kann jeder Ihrer Kontakte selbst entscheiden, ob er Ihren Newsletter interessant genug findet, um ihn zu abonnieren.

Ganz wichtig: Jede Mail, die Sie versenden, muss einen Abmeldelink haben, über den man sich aus Ihrer Verteilerliste austragen kann.

Nicht zu häufig versenden

Marketingexperten empfehlen häufig, einen Newsletter mindestens alle zwei Wochen, besser noch wöchentlich zu versenden. Ihre Argumentation: Bei zu großen Abständen gerate der Newsletter in Vergessenheit und werde dann als Spam empfunden.

Ich bin da etwas anderer Meinung: Ein interessanter Newsletter wird nicht so schnell vergessen.

E-Mail-Postfächer sind doch heute bei fast jedem chronisch überfüllt. Es fehlt an der Zeit, alles zu lesen. Da kann ein wöchentlich erscheinender Newsletter schnell lästig werden, selbst, wenn er gut gemacht ist.

Und mal ganz ehrlich: Wenn ein Leser sich schon nach drei Wochen nicht mehr an Ihren Newsletter erinnern kann, dann war er wohl einfach nicht interessant für ihn.

Ich selbst verschicke meinen Smartletter alle 4 – 6 Wochen. Und das bisherige Feedback, zeigt mir, dass diese Frequenz offensichtlich gut ankommt.

Der Inhalt ist das A und O

Nichts ist langweiliger als ein Newsletter, dessen einziger Inhalt Werbung ist. Dabei ist es egal, ob es sich um Produkte, Dienstleistungen oder Events handelt. Wer einen Newsletter abonniert, möchte kein virtuelles Altpapier erhalten. Er möchte gute Informationen zu einem Thema, dass ihn interessiert.

Liefern Sie Ihren Lesern diese Informationen und Ihr Newsletter landet sicher nicht auf dem Abstellgleis.

Es ist gar nicht so schwer, regelmäßig gute Ideen für spannende Themen zu finden. Gehen Sie dafür einfach mit offenen Ohren durchs Leben. Hören Sie Ihren Kunden zu: Welche Themen sind für Ihre Kunden besonders interessant? Welche Fragen werden Ihnen immer wieder gestellt?

Finden Sie die richtige Länge

Die Aufmerksamkeitsspanne ist beim Lesen am Bildschirm kurz. Lange Texte können schnell abschreckend wirken. Besonders dann, wenn Sie ohne Absätze und mit langen, verschachtelten Sätzen daherkommen. Kurze Texte werden daher eher gelesen.

Wer mich bereits etwas länger kennt und in meinem Blog liest oder meinen Newsletter abonniert hat, der weiß, dass kurze Texte nicht unbedingt zu meinen Stärken gehören. Und trotzdem erhalte ich sehr viel positives Feedback das mir zeigt, dass meine Texte und Newsletter auch „in Überlänge“ gelesen werden.

Lange Texte müssen nicht unbedingt „schlecht“ sein. Wichtig ist nur, dass der Inhalt des Newsletters informativ ist und lesefreundlich präsentiert wird. Das erreichen Sie durch

  • Zwischenüberschriften
  • kurze Absätze (Meine Faustregel: Maximal 3 – 5 Sätze je Absatz)
  • kurze, leicht verständliche Sätze
  • Bildern und Grafiken, die den Text auflockern.

Wenn Sie die vorgenannten Punkte berücksichtigen, kann Ihr Newsletter zu einem wichtigen und erfolgreichen Instrument Ihrer Marketingstrategie werden.

Schreiben Sie selbst einen Newsletter? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

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One Response to So wird Ihr Newsletter garantiert erfolgreich

  1. Pingback: Outlook Newsletter erstellen, mit Bildern, Grafiken und persönlicher Empfängeranrede

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