Facebook – Wofür braucht man eine Fanpage?

Facebook – Wofür braucht man eine Fanpage?
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Social Media gehört heute zum Handwerkszeug eines jeden Unternehmers. Vorbei sind die Zeiten, in denen potenzielle Kunden einfach in den „Gelben Seiten“ nach dem nächsten Dienstleister in der Nähe gesucht haben.

Heute wird im Internet gesucht. Und Kunden suchen nicht nur nach einer Telefon-Nummer, sondern auch nach Referenzen und Hinweisen darauf, ob der Dienstleister in spe überhaupt Ahnung hat von dem, was er tut.

Eine Internet-Seite ist daher für jeden Unternehmer Pflicht, ein eigenes Blog die Kür. Mit einem Blog haben Sie die großartige Möglichkeit, Ihren potenziellen Kunden life, echt und in Farbe zu demonstrieren, dass Sie Ahnung von Ihrem Metier haben. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn Sie den Blog auch mit wertvollen Inhalten füttern und nicht nur sporadisch etwas Werbung und den ein oder anderen Hinweis auf ein Firmenevent verteilen.

Aber das Thema hier soll ja gar nicht ein Blog sein, sondern Facebook. Das ist nämlich eine weitere wunderbare Möglichkeit, Ihr Business sichtbar zu machen und mit Interessenten in Kontakt und im Idealfall auch ins Gespräch zu kommen.

Immer mal wieder taucht dabei die Frage auf: Wie macht man es denn richtig? Facebook mit persönlichem Profil, oder lieber doch mit einer Unternehmer-Seite (Fanpage)?

Dazu muss man erst einmal wissen, was denn nun der Unterschied zwischen den beiden Optionen ist:

Auf einem persönlichen Profil hat man „Freunde“.

Man kann Freundschaftsanfrage an andere Personen stellen, um sich mit diesen zu verbinden und mit diesen Freunden kommunizieren über Nachrichten, Chat, etc.

Ein persönliches Profil muss man auf jeden Fall haben bei Facebook. Ohne ein persönliches Profil ist es nicht möglich, überhaupt eine Seite einzurichten. Viele nutzen daher ihr persönliches Profil in Facebook für Business-Zwecke. Eben weil es leichter ist, Freunde einzuladen und mit diesen zu kommunizieren.

Auf einer Fanpage (oder Seite) hat man „Fans“.

Fans werden zu Fans, indem Sie auf der Fanpage den „Gefällt Mir“-Button anklicken. Man kann zwar seine Freunde (die vom persönlichen Profil 🙂 ) darüber informieren, dass man eine Fanpage hat und diese Bitten, zu Fans zu wären. Aber man kann NICHT alle Freunde automatisch zu Fans machen. Man kann auch keine Einladung verschicken, die einfach nur angeklickt werden muss um zu Fan zu werden. Nein – Fans müssen schon ganz aktiv auf den „Gefällt mir“-Button klicken, sonst werden sie eben nicht zu Fans.

Mitteilungen, die man auf seiner Seite postet werden den Fans auf ihrer Pinnwand angezeigt. Sie können diese Mitteilungen dann kommentieren, an Umfragen teilnehmen oder auch eigene Nachrichten auf der Unternehmensseite posten. Nachrichten an Fans direkt zu versenden geht nicht.

Mein persönliches Fazit

Wer Facebook überhaupt nicht privat nutzt und den persönlichen Kontakt zu seinen Kunden schätzt, der kann durchaus sein persönliches Profil für das Marketing seines Unternehmens verwenden. Dabei natürlich nicht mit Werbung übertreiben … Aber das gilt ja grundsätzlich für alle Kanäle der Social Media 🙂

Wenn man sein persönliches Facebook-Profil auch privat nutzt, würde ich beides klar trennen und Geschäftspartner eher über die die Fanpage ansprechen. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es eine Weile dauert, bis man eine ausreichend große Menge an Fans aufgebaut hat, um überhaupt eine Kommunikation zum Laufen zu bringen.

Ich habe mal gelesen, dass selbst bei großen Firmen wie z.B. Walmart max. 1% der Fans überhaupt auf der Seite interagiert. Was bei knapp 17,3 Mio. Fans natürlich trotzdem recht viele sind …

Ich persönlich nutze mein Facebook-Profil überwiegend privat. Für Geschäftskontakte habe ich eine separate Liste angelegt, für die standardmäßig meine privaten Kommentare ausgeblendet sind. Nur, wenn ich das explizit möchte, poste ich auch Geschäftsfreunde und -partner sichtbar im privaten Bereich.

Themen, die BüroSmart oder Smart ins Web betreffen, poste ich ausschließlich auf meiner Fanpage. Zugegebenermaßen behandle ich Facebook im Augenblick aber ziemlich stiefmütterlich. Wesentlich aktiver bin ich bei XING oder Twitter.

Wenn Sie mögen, schauen Sie gern auf meinen Profilen vorbei. Ich freue mich, wenn Sie sich mit mir vernetzen möchten.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den Social Media? Kommentieren Sie.

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5 Responses to Facebook – Wofür braucht man eine Fanpage?

  1. Pingback: Facebook? Twitter? Oder besser doch ein Blog? › BüroSmart

  2. Ein Fanpage, die nicht aktiv gepflegt wird – also durchschnittlich eine Stunde pro Tag, ist definitiv überflüssig. Das gilt für alle anderen Social Media Angebote genauso.

    Xing wird zwar in erster Linie von Geschäftsleuten genutzt, aber auch hier ist Reichweite nur so weit wie die aktiven Kontakte, die man hat. Ich persönlich bin nur noch äußerst selten in Xing. Mit den meisten Xing-Kontakten bin ich jetzt auf fb oder google plus verbunden.

    Mit einer Umfrage bin ich völlig auf die Nase gefallen. Am besten sind Bilder mit kurzen Kommentaren. Das Problem: Links müssten auch gelesen werden und da fehlt vielfach die Zeit.

    Ich gebe Blogs für die Zunkunft die besten Chancen. Hier habe ich ein paar Nachteil zu Communities zusammengefasst:
    http://www.buerodienste-in.de/2012/11/multiplikatoren-fuer-das-marketing/
    Über einen Kommentar würde ich mich freuen.

    • BüroSmart says:

      Hallo Frau Radtke,

      ich kann Ihre Erfahrungen mit Communities so nicht teilen. Auf meiner eigenen Fanpage veröffentliche nur etwa 1 – 2x pro Woche etwas, häufig seltener, und trotzdem mache ich damit sehr gute Erfahrungen und habe recht viel Bewegung auf dieser Seite. Ich glaube, wichtiger als täglich irgend etwas zu posten ist es, dort gute Inhalte zu teilen – zum eigenen Blog, aber auch zu anderen interessanten Beiträgen zu den für meine Zielgruppe relevanten Themen.

      Auch mit XING habe ich ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht. Die Reichweite meiner dort veröffentlichten Links geht regelmäßig weit über die Anzahl meiner eigenen Kontakte hinaus, weil sie häufig von Kontakten weiter geteilt werden. Ich glaube, der „Trick“ dabei ist, XING-Kontakte wirklich zu pflegen und nicht nur zu sammeln – ähnlich, wie ich es in meinem Artikel über häufige Fehler bei der Nutzung von XING beschrieben habe.

      Ich glaube, egal ob Fans, Kontakte oder Follower – es macht einen großen Unterschied, ob man den Fokus darauf legt, Wissen zu teilen und zu vermitteln oder Marketing für sich selbst zu machen.

  3. Volker says:

    Wenn man eine gute Fanpage pflegt, kann man damit auch einiges an Erfolg erzielen. Dennoch kann man zwischenzeitlich sehr oft erkennen, dass viele gar keinen großen Wert mehr darauf legen, was ziemlich schade ist. Letztendlich präsentiert man sich oder auch sein Unternehmen damit.

    • Hallo Volker,

      ganz grundsätzlich haben Sie damit recht. Ich persönlich bemerke bei mir gerade, dass ich über das private Profil sehr viel mehr Resonanz erreiche als über die Fanpage – Zumal die geänderten Algorhytmen von Facebook gerade dafür sorgen, dass die Sichtbarkeit der Fanpage gegen 0 tendiert. Das ist ärgerlich und wird sicher auch einiges an Einfluss darauf haben, wie und von wem Fanpages auf Facebook künftig genutzt werden.

      Herzliche Grüße
      Michaela Steidl

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